

3-Tages-Tour, 182 km, individuell inkl. 3 Übernachtungen, Frühstück, Gepäcktransfer, ...
Die Dachsteinrunde rot verläuft auf der gleichen Strecke wie die Dachsteinrunde blau, allerdings in die umgekehrten Richtung. Die Anstiege sind technisch etwas schwieriger. Gleich der erste Tag hat es in sich, man radelt vom Hallstättersee hinaus nach Gosau, bevor es einen immer steiler werdenden Weg zum Hornspitz hinaufgeht. Dort wird man aber dann mit einer herrlichen Aussicht zum Gosaugletscher belohnt. Die Bischofsmütze immer im Blick fährt man Richtung Ramsau am Fuße der atemberaubenden Südwände des Dachsteins. Ein Kriterium der Tour folgt am letzten Tag, man muss die schweißtreibenden Öfen hinauf, bevor man zurück ins Salzkammergut radelt.
Anreise: täglich, 18.04.2010 - 26.10.2010
Anforderungen: Die rote Variante ist eine mittelschwere Tour mit teilweise etwas schwierigen Auffahrten.

Asphalt: 23% | Schotter: 75% | Karrenwege: 1% | Trail: 1%


Hier geht's zur digitalen Karte und den GPS-Daten >>
| Inkludierte Leistungen und Preise |
|---|
pro Person/Aufenthalt ab € 169,00 Preise pro Person und Aufenthalt: |

Dachsteinumrundung: Rote Variante
Die Höhenprofile für eine vergrößerte Ansicht bitte anklicken
ETAPPE 1

Start: Goisern Bahnhof Steeg, Steeg, Gosauzwang, Gosau, Teilstück der Iglmoosalm, Paß Gschütt, Schattauhöhe, Schattau, Rußbach, Hornspitz, Klockaualm, Duftholz, Annaberg (die Tour ist identisch mit der Dachsteinumrundung blaue Variante Etappe 3 in umgekehrter Richtung)
ETAPPE 2

Annaberg, Neuhaus, Langeggsattel, Neuberg, Marcheggsattel, Filzmoos, Schildlehen, Ramsau a. Dachstein, Kulmberg, Kulm, Lodenwalker, Weißenbach, Assach, Pruggern, Moosheim, Gröbming (Die Tour ist identisch mit der Dachsteinumrundung blaue Variante Etappe 2 in umgekehrter Richtung)
ETAPPE 3

Gröbming, Winkl, Weyern, Rahnstube, Viehbergalm, Russenbachalm, Salzastausee, Steinitzenalm, Äußere Kainisch, Ödensee, Bad Aussee, Saarstein, Höheralm, Pötschenpaß, Pötschen, St. Agatha, Bad Goisern (Die Tour ist identisch mit der Dachsteinumrundung blaue Variante Etappe 1 in umgekehrter Richtung)
Mountainbiken gehört zu den schönsten Freizeitsportarten in freier Natur. In den Bergen unterwegs zu sein, birgt aber auch Risiken, deren man sich bewusst sein sollte! Hier ein paar Hinweise und Tipps von Berg-/Skiführer Edi Koblmüller „Die BergSpechte“ und Extremradfahrer Wolfgang Fasching.
Rücksicht auf die Natur!
Fahren Sie bitte nicht abseits der markierten Strecken. Vermeiden Sie unnötigen Lärm. Abfälle gehören in die Rückentasche – nicht in den Wald.
Geschwindigkeit anpassen!
Fahren Sie stets defensiv und nur so schnell, dass Sie vor Hindernissen rechtzeitig anhalten oder etwaigem Gegenverkehr ausweichen können. Seien Sie stets aufmerksam. Cool ist, wer an Fußgängern und Wanderern langsam vorbei fährt.
Richtige Selbsteinschätzung!
Überfordern Sie sich selbst und Ihre Begleiter nicht. Planen Sie Reserven ein. Ein Defekt vor dem letzten Berg oder Schlechtwetter zehren an Ausdauer und Moral.
Ständig trinken & rechtzeitig essen!
Trinken Sie ausreichend und planen Sie rechtzeitig eine Einkehr. Ein Hungerast im Nirgendwo ist hart.
Wer Hirn hat, der schützt es!
Der Helm ist beim Mountainbiken eine Selbstverständlichkeit.
Richtige Kleidung!
Führen Sie auch im Sommer, speziell aber in der Vor- und Nachsaison wärmende Kleidung und ein Reserve-Trikot mit. In höheren Lagen ist es bei Schlechtwetter ohne Regenschutz ungemütlich.
Rechtzeitig starten!
Achten Sie speziell in der Vor- und Nachsaison darauf, dass Sie Ihr Tagesziel lange vor Einbruch der Dunkelheit erreichen und planen Sie Reserven ein.
Schlechtwetter im Gebirge!
Wenn schlechtes Wetter aufzieht, verlassen Sie rasch höhere Lagen (Abfahrt oder Umkehr)! Normalerweise ist man mit dem Bike rasch wieder unten; wenn einmal Schnee liegt, hat man ein Problem.
Unpassierbare Streckenabschnitte!
Wenn auf der Strecke Hindernisse auftauchen (Schnee, Mure, Windwurf, …), vergewissern Sie sich, ob Sie auch sicher durchkommen. Verlassen Sie auf keinen Fall den markierten Weg! Kehren Sie früh genug um, wenn Sie sich nicht sicher fühlen!
Notfallausrüstung mitführen!
Verbandszeug, Radreparaturset (Reserveschlauch, Pumpe, Werkzeug), Karte, Handy und eventuell GPS sind immer dabei (Achtung: In den Bergen hat man nicht überall Empfang).
Notrufnummern (in Österreich)!
Bergrettung: 140
Rettung: 144
Polizei: 133